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Naturpflanzen und Heilkräuter |
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Die Anwendung von Heilkräutern hat eine sehr lange Tradition. Im Altertum wurden alle Krankheiten von Kräuterkundigen behandelt, gelindert und oft sogar geheilt. Auch in der modernen Heilkunde, hat die Anwendung von Heilkräutern ihren festen Platz.
Heilkräuter werden bei verschiedenen Beschwerden zusätzlich und ergänzend zu chemischen Präparaten eingesetzt. Sie können innerlich in Form von Tees eingenommen werden. Diese Anwendung eignet sich auch für den Hausgebrauch. Spitzwegerisch oder Thymian sollten in der Winterzeit in keiner Hausapotheke fehlen. Husten wird hierdurch gelindert und allein die gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme hilft beim Abhusten. Auch nervöse Beschwerden leichterer Natur können durch Baldrian oder Johanniskraut gebessert werden. Heilkräuter werden in der Apotheke auch in Salben für die äußerliche Anwendung eingearbeitet. Sie helfen je nach eingesetztem Pflanzenwirkstoff bei Entzündungen, Problemen mit den Venen, Muskel- und Gelenkbeschwerden und vielem mehr. Auch Wickel und Waschungen kann man mit Heilkräutern nebenwirkungsfrei vornehmen. Trotzdem sollte man vorher je nach Beschwerdebild Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker nehmen. Viele Ärzte verschreiben auch von sich aus Präparate mit Wirkstoffen aus Pflanzen, also mit Heilkräuterextrakten.
Die wohl bekannteste Kräuterkundige aus dem Altertum war die Heilige Hildegard von Bingen. Viele ihrer Rezepte und Anwendungsbeispiele für Heilkräuter sind in Büchern überliefert und werden von Apotheken auf Verlangen hergestellt. Zum Schluss noch ein Wort zur Qualität von Heilkräutern. Man sollte sie nicht irgendwo beziehen. Apotheken liefern immer beste Qualität, da sie besonders überprüft werden. Dasselbe gilt für Kräuterversandhäuser, die sich freiwilligen Kontrollen unterwerfen und spezielle Gütesiegel vorweisen können. Am besten sind Heilkräuter aus kontrollierter Wildsammlung oder aus biologischem Anbau.
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