Ein perfekter, makelloser Körper bis ins hohe Alter ist das Bestreben von immer mehr Menschen, Frauen wie Männern. Diese körperliche Perfektion betrifft nicht mehr nur die auf den ersten Blick sichtbare Anatomie, sondern vermehrt auch die intimsten Körperregionen im Genitalbereich.
Bei verschiedenen Deformierungen oder körperlichen Unzulänglichkeiten bietet sich die Möglichkeit einer Genitaloperation. Die Genitaloperation ist ein Begriff aus der ästhetischen, plastischen Chirurgie. Möglich ist auch in diesem Bereich der Schönheitschirurgie so Einiges: beispielsweise können zahlreiche genitale Fehlbildungen (meist durch einen angeborenen Gendefekt) operativ korrigiert werden. Ein Gebiet der Genitaloperationen bildet die sogenannte rekonstruktive Chirurgie, die durch Verletzungen oder Tumore veränderte oder entstellte Genitalregion wird hierbei wieder hergestellt. Bei Frauen wird häufig eine Schamlippenkorrektur durchgeführt oder ein zu großer Schamhügel verkleinert, auch das Erneuern des Hymens, meist aus relgiösen Gründen, ist möglich. Weniger der Ästhetik als dem allgemeinen sexuellen Lustgewinn dient die dauerhafte Verengung der Vagina, die sich z.B. nach Geburten oder altersbedingt verändert hat, oder die Veränderung der Klitoris. Doch auch für Männer gibt es einige Methoden, durch Genitaloperationen ihr Aussehen oder die Leistungsfähigkeit zu verbessern und das Selbstwertgefühl zu steigern: hier ist in erster Linie die Penisverlängerung oder - verdickung zu nennen. Dabei gilt allerdings, dass die Penisverdickung (bei der Eigenfett eingespritzt wird) keinen langfristigen Erfolg zu verbuchen hat und die Verlängerung sich ungünstig auf die "Beweglichkeit" auswirken kann. Als letzter Punkt seien die geschlechtsangleichenden operativen Maßnahmen bei Transsexualismus (eine bestimmte Störung der Geschlechtsidentität) zu erwähnen. Natürlich bestehen, wie bei jeder Operation, auch bei Genitaloperationen Risiken für den Patienten. Ärzte, die Genitaloperationen anbieten. |
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